Geldern/Düsseldorf. Auf Grund seiner beruflichen Kontakte war es Zugtruppführer Stefan Schmitz gelungen, einen Besichtigungstermin bei der Flughafenfeuerwehr Düsseldorf zu organisieren.
Insgesamt zwölf Interessierte aus dem Ortsverband Geldern trafen sich am 21.06.2010 um 13.00 Uhr an der Unterkunft, um den Weg nach Düsseldorf gemeinsam anzutreten.
Bei der Ankunft in Düsseldorf wurden sowohl die beiden Fahrzeuge als auch die „THWler" nach „Flughafenmanier durchleuchtet". Vom Begleitfahrzeug wurden wir am Tor 36 in Empfang genommen und über das Gelände zur Hauptwache geleitet. Dort wurden wir durch den Feuerwehrmann Sievert begrüßt und zur Besichtigung der Wache eingeladen.
Die Feuerwehr des Flughafens spielt eine zentrale Rolle, denn ohne die rund um die Uhr einsatzfähigen Feuerwehrmänner und ihre Ausrüstung würde auf dem Flughafen keine Maschine starten oder landen.
Mit einer Mindestwachstärke von 35 Feuerwehrangehörigen pro 24 Stunden-Dienst decken die Männer u. a. die Aufgabenbereiche Flugzeug- und Gebäudeschutz, technische Hilfeleistung, Unterstützung bei Gefahrgutunfällen und Sanitätsdienste für das gesamte Flughafengelände ab. Eine besondere Anforderung besteht immer wieder darin, dass 30 Sekunden nach Auslösen eines Alarms alle Fahrzeuge ausgerückt sein müssen und nach 180 Sekunden jede Position des Geländes erreicht sein soll, um mit den Lösch- und Rettungsarbeiten beginnen zu können. Um dieser Anforderung gerecht werden zu können gibt es die Hauptwache und seit dem Jahr 2000 zusätzlich die Nordwache auf der anderen Seite der Start- und Landebahnen.
Nach der Besichtigung der Fahrzeughalle und nach den Erläuterungen zu den Löschfahrzeugen und einer beeindruckenden Vorführung des „Foxtrott 8" wurden uns auch noch Einblicke in die eigene Feuerlöscherwerkstatt, die Atemschutzwerkstatt, sowie in den Fitnessraum, den Unterrichtsraum und die Sicherheitszentrale gewährt.
Nach Beantwortung all unserer Fragen, vielen interessanten Einblicken und nach einem gemeinsamen „Besucherfoto" wurde gegen 17.00 Uhr der Rückweg durch das Tor 36 nach Geldern angetreten.
Text: SwB
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